Was kann ich tun gegen das Gefühl, nie gut genug zu sein

Nie gut genug zu sein“ – Das fühlt sich grundsätzlich nicht besonders schön an. Gleichzeitig setzt es dich und andere Menschen unter Druck und hält sie in Bewegung, kann sie aber auch oft direkt in einen Burn-Out schicken.

Denn wer sich ständig selbst antreibt, der übersieht häufig, dass Menschen ziel-, druck- und stressfreie Zeiten zum Aufladen brauchen.

Bin ich gut genug? - Platon Kiriazidis
Foto: hello-i-m-nik

Viele Menschen, die an sogennanter „Aufschieberitis“ leiden, haben übersteigerte und oft unrealistische Erwartungen an sich selbst.

Sie gehen schon bevor sie mit etwas begonnen haben davon aus, dass es nicht gut genug sein wird, wenn sie etwas erledigen werden.

Ihre Konsequenz daraus:

Um Enttäuschungen zu vermeiden, fangen sie dann gar nicht erst damit an.

kritisches soziales Umfeld - Platon Kiriazidis
Foto: Kevin Grieve

Oft gibt einem aber auch der Lebenspartner/Chef/Eltern/ soziale Umfeld das Gefühl, dass das was man tut oder leistet nie genug ist.

Menschen sind soziale beziehungsorientiert Lebewesen und geben etwas auf Meinungen ihrer Mitmenschen. Ein Mensch mit einem geringen Selbstwert, wird oft verletzt, wenn ihm/ihr ihnen Dritte ständig vermitteln, dass es nicht reicht, was er/sie tut.

Das ist selbst dann der Fall, auch wenn das weniger mit dem Verhalten desjenigen selbst tun hat, sondern eher mit einer übersteigerten Erwartungshaltung beim Chef/Kollegen oder beim Partner.

Zu strenges Umfeld - Platon Kiriazidis Foto: Rawpixel
zu strenges Umfeld – Platon Kiriazidis
Foto: Rawpixel

 

Dabei sollte man unbedingt beachten:

Oft haben andere Menschen, Chefs, Lebenspartner aber auch zu hohe Erwartungen an sich selbst, d.h. sie sind sich selbst nicht genug und übertragen dieses Gefühl auf ihre Umwelt und geben ihren inneren Druck an ihre Mitarbeiter weiter.

Auswege aus Bin ich gut genug - Platon Kiriazidis
Foto: Asa Rodger

Ein Weg mit diesem Gefühl des Nicht-Genügens umzugehen:

  • Prüfe doch mal die Erwartungen, die du an dich selbst hast.

  • Am besten setzt du dich hin und schreibst auf,welche Ansprüche du an dich selbst stellst/hast.

  • Wie genau müssten diese sein, damit du das Gefühl hättest, dass es reicht und bzw. dass Sie genug sind?

  • Sortiere die Ansprüche von Dritten an dich (vom Chef, Lebenspartner, den Eltern etc.) und deine eigenen Ansprüche an dich auseinander.

  • Welche sind deine wirklichen Ansprüche an dich selbst?

  • Welche hast du von Dritten übernommen?

  • Schau, ob Ihre Erwartungen an dich selbst realistisch sind.

  • Frage auch vertraute Menschen, ob sie nicht vielleicht zu viel von sich oder von dir erwarten.

  • Überlege, wo es ihr Leben tatsächlich besser und schöner machen würde, wenn du in diesem Bereich wachsen und dazulernen würdest, also dich anpassen würdest an die Ansprüche anderer.

wo bin ich gut genug - Platon Kiriazidis
Foto: Svyatoslav Romanov
  • Gibt es Bereiche, in denen du etwas tust und das Gefühl hast, darin gut genug zu sein? Oder auch Bereiche, die dir nicht wichtig sind und ob du darin auch gut genug bist?

    Welche sind es? Schreibe sie auf und ein Beispiel dazu.

  • Was ist in diesen Fällen anders als in den Fällen, in denen du dich für „nicht gut genug“ fühlst?

Frage dich doch mal abschliessend:

  • Was würdest du gerne statt dem Gefühl nicht gut genug zu sein gerne über dich denken und fühlen.

    Eigentlich kannst das ja schon, so zu denken und zu fühlen.

    Denn: es gibt bei dir bestimmt mindestens einen Bereich, in dem du dich als gut genug fühlst oder „wo“ es dir gänzlich unwichtig ist, gut genug zu sein.

ich bin gut genug - Platon Kiriazidis
Foto: Matias Saw

Oft entsteht das Gefühl „Es ist nicht genug“ tatsächlich aus einem Defizit im eigenen Verhalten heraus.

Überlege vielleicht auch, ob du am falschen Ort/Berufsfeld bist, an einem Ort, der nicht gut zu deinen Fähigkeiten, Stärken und Vorzügen passt.

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn du ein kommunikationstarker, menschenorientierter Typ bist und in einem technischen Beruf arbeitest oder wenn du im Verkauf jobbst, aber sehr schüchtern bist.

Am „falschen Ort“ wirst du wohl oft kämpfen müssen und doch nie die Chance haben, genug zu sein.

Was möchte ich stattdessen - Platon Kiriazidis
Was möchte ich stattdessen denken und fühlen
Foto: Jeremy Beck

Der Weg heraus aus einem übersteigerten Gefühl, dass du nie genug bist, führt wie oft über die Achtsamkeit.

Über die Achtsamkeit mit dir selbst. Über Achtsamkeit mit dem, was um dich passiert und was das in dir selbst an Gedanken und Gefühlen auslöst.

Genauso wichtig ist Achtsamkeit mit den eigenen Bedürfnissen.

Denn je achtsamer du mit dir selbst umgehst, desto eher kannst du das Gefühl, dass es nicht genug ist, schon beim denken verändern und so geschickt für dich nutze, ohne dich dann noch schlecht zu fühlen.

Auswege aus Ich bin nicht gut genug - Platon Kiriazidis
Foto: Javier Allegue

Ich hoffe, der Artikel konnte dir ein bißchen weiterhelfen.

Hast du Fragen dazu? Immer her damit. Schreibe entweder einen Kommentar mit deinen Fragen oder schreibe mir über das Kontakt-Feld.

Ich freue mich natürlich darüber, wenn du dieses Beitrag weiterleitest oder postest. Dann kann ich auch für meine Mühe etwas davon haben. Danke!

Die besten 7 Schritte, um los zu lassen

7 besten Schritte um los zu lassen - Platon Kiriazidis

Hast du schon mal von deinen Freunden den Ratschlag erhalten „Du musst Loslassen“ oder „Jetzt lass es doch endlich mal los und kümmere dich um deine Angelegenheiten“?

Gut gemeint, aber: Trotzdem schaffst du es nicht und hängst noch immer an Sachen fest, die dir nicht gut tun?

Wur, Ärger, nicht loslassen können - Platon Kiriazidis
Ärger und Wut, dass man nicht loslassen kann                                                 Foto: Gabriel Matula

Kennst du das? Du ärgerst dich über dich selbst und hast das Gefühl dich darin „verbissen“ zu haben und nicht rauskommen zu können. Du durchlebst mehrmals diese Gefühle oder Erfahrungen, die verletzend sind und dich aus dem Gleichgewicht bringen.

 

Dieses Verharren kann folgendes sein:

Trauer - Platon Kiriazidis
Tauer ist ein schwer zu überwindendes Ereignis                                    Foto: Ben White Trauer
  • Trauer: du kommst mit dem Tod deines Partners oder eines dir nahen Menschen nicht gut zurecht, verharrst in Trauer und kannst nicht an eine schöne Zukunft denken

 

ungesunde Abhängigkeit - Platon Kiriazidis
Abhängigkeit hat viele Formen, körperliche wie psychische                        Foto: Sydney Sims
  • Abhängigkeit: du bleibst und hälst z.B. zu deiner Partnerschaft fest, die dir schon lange nicht mehr gut tut, weil z.B. dein Partner dich und/oder deine Kinder terrorisiert.

Du hast das Gefühl an deinem Arbeitsplatz bleiben zu müssen, obwohl du entweder gemobbt wirst, die Arbeit dir keine Zufriedenheit gibt oder du dich völlig über- oder unterfordert fühlst

 

Trennungsschmerz - Platon Kiriazidis
betäubt vor Schmerz und innerer Leere ist oft der Alltag                                      Foto: Ben White
  • Trennungsschmerz: du fühlst dich verletzt, weil dein Partner Schluss gemacht hat oder jemand anders bevorzugt hat. Du fühlst dich zurückgesetzt und kannst nicht von diesem Gefühl loskommen.

 

Schuldgefühle - Platon Kiriazidis
Schuldgefühle erschweren das Leben                                                                 Foto: Sydney Sims
  • Schuldgefühle/Gewissensbisse: du wirfst dir einen Fehler oder ein Versäumnis immer wieder vor. Du kannst oft nicht positiv nach vorne schauen sondern ärgerst dich über dich selbst

 

auch Isolation ist eine Folge des Verletzt seins                                       Foto: Cristian Newman
  • Verletzt sein: du fühlst dich verletzt durch das Verhalten anderer, dass sie keine Rücksicht auf dich und deine Gefühle nehmen, fühlst dich dabei allein.

 

ein ewiger Kampf um Anerkennung frustriert immens                                    Foto: Radu Florin
  • Aushalten/Kämpfen: Du hälst an deiner Lebensumgebung (Haus, Wohnung, Nachbarschaft) fest, obwohl dich die Nachbarn schikanieren oder nicht akzeptieren wollen. Du kämpfst oft um die Anerkennung anderer Menschen, die dir wichtig sind, aber kriegst sie oft nicht.

 

sich ungerecht behandelt fühlen - Platon Kiriazidis
Richard Jaimes

 

  • Ungerechtigkeit: Du fühlst dich oft ungerecht behandelt, obwohl du immer versuchst, positiv über Situationen und Menschen zu denken und viel tust, damit gewisse Situationen sich gut entwickeln. Du wirst aber leider oft enttäuscht. Das frustriert dich.
Isolation, nicht Loslassen können - Platon Kiriazidis
Nicht Loslassen Können kann sehr ungesund sein                                   Foto: Melanie Wasser

Solche Erfahrungen zu durchleben ist sehr stressbehaftet für unseren Organismus, kostet uns sehr viel Energie, raubt uns unserer Gesundheit und Lebensqualität.

 

Dein bester Ausweg: Loslassen lernen!

Damit du gesund und befreiend leben kannst und dein Leben wieder mehr genießen kannst.

Loslassen Lernen - Platon Kiriazidis
Foto: Nine Köpfer

Wie lernt man richtig loszulassen und nach vorne blicken zu können? 

Loslassen funktioniert am besten in 7 einfachen Schritten:

 1  Verstehe die Ursachen deines Verharrens

 

Ursachen Verstehen - Platon Kiriazidis
Foto: Marina Vitale

Ich habe im Laufe meiner Coachings festgestellt, dass es hilft die Ursachen zu verstehen, woher es kommen kann, dass du noch nicht gut loslassen kannst.

Oft sind dafür Erlebnisse oder Erfahrungen aus der frühen Kindheit verantwortlich, die bis heute in uns aktiv sind und es uns sehr schwer machen, voran zu kommen.

Es geht hier nicht um Schuld, sondern darum, ein tieferes Verständnis für dich und dein Verhalten zu entwickeln. Das erhöht dann auch die Bereitschaft, endlich das Loslassen zu lernen, motiviert dich also zusätzlich.

Frage dich wie deine Kindheit verlaufen ist und in welcher Umgebung du als Kleinkind großgeworden bist. Wie hast du dich gefühlt? Gibt es Situationen, die mit deinem heutigen Verharren zusammenhängen?

 

2  Beschreibe deine Gefühle und schreiben diese auf

 

Loslassen lernen Gefühle aufschreiben - Platon Kiriazidis
Foto: Ana Tavares

Nimm dir Zeit, fühle in dich hinein und schreibe alle deine Gefühle auf, die du jetzt hast, wenn du in einer Situation verharrst, aus der du keinen Ausweg siehst.

Bist du wütend, traurig, verletzt, erschöpft, emotionslos, fühlst dich allein, hilflos…  Schreibe alles auf ein Blatt Papier auf. Schreibe das Datum, die Uhrzeit und deinen Namen mit auf.

 

3  Lasse alle deine Gefühle/Gedanken zu

Loslassen Lernen - Platon Kiriazidis
Foto: Motoki Tonn

Lies dir dein Blatt leise innerlich vor und versuche dabei deine Gedanken und Gefühle nicht zu bewerten in gut/schlecht, positiv/negativ sondern lasse sie einfach zu.

Atme tief ein und aus, lasse sie in deinem Körper sich ausbreiten, versuche sie nicht zu verdrängen. Mach die Augen dann zu und atme weiter.

Nach einer Weile nimmt die Intensität/Schmerz ein wenig ab.

Alle deine Gedanken und Gefühle gehören zu dir (nicht nur diejenigen, die sich angenehm anfühlen), deswegen lasse auch alle zu.

 

4  Was will ich stattdessen machen und fühlen?

Loslassen Lernen - Platon Kiriazidis
Foto: Richard Jaimes

Dieser Schritt hat eine enorme Kraft.

Fühle in dich hinein und frage dich:

Was möchte ich stattdessen machen als Verharren auf das Alte? Welche Gefühle möchte ich stattdessen fühlen? (wenn ich die Situation überwunden habe, die mir noch unangenehme Gefühle verschafft).

Denke an all das Gute, was dich erwartet dann, wenn du losgelassen hast? Wähle eine Situation für dich, die dir guttut. Wähle Gefühle, die dir guttun und sich angenehm anfühlen. Bleibe bei dir und deinem Verhalten.

 

Loslassen Lernen - Platon Kiriazidis
Foto: Sam Manns

Schreibe dir diese Gefühle auf ein neues Blatt Papier auf. Stelle dir genau die Situation vor, die du überwinden möchtest. Was wirst du in Zukunft tun, damit du dich dauerhaft gut fühlst? Schreibe hier deinen Namen auf, aber kein Datum und Uhrzeit auf.

 

5  Ersetze deine alten Gefühle und Bilder durch die neuen

Loslassen Lernen - Platon Kiriazidis
Foto: Will Li

Der entscheidende Schritt: Sage dir mehrmals leise im Stillen, dass du die alten Gefühle loslässt und dass du dich auf die neuen freust. Zähle deine neuen Gefühle auf.

Formuliere deine Gedanken und Sätze immer in der Gegenwart. Beispiel: „Ich bleibe ruhig und fühle mich zufrieden“, und nicht „ich möchte glücklich und zufrieden sein.“

 

Josh Adamski
Foto: Josh Adamski

In meinen Coachings/Begleitungen wird im Unterbewusstsein die alte unangenehme Erfahrung erst aufgelöst und durch die neue, gewünschte ersetzt. Das braucht viel Übung und eine entsprechende Methode.

Das fühlt sich sehr angenehm an und wirkt gleich effektiv und nachhaltig, weil sie im Unterbewusstsein wirkt.

Wer sich das neue Verhalten und die neuen Gedanken in sein Unterbewusstsein selbst einüben will, braucht dazu Übung und mehrmalige Wiederholungen, dieses Schrittes. Am Anfang werden sich die neuen Gedanken eher ungewohnt und nicht echt anfühlen.

Wiederhole sie trotzdem weiter, immer dann, wenn du merkst, du kannst gerade nicht loslassen. Nach einiger Zeit wird es besser werden. Wenn es nicht klappt, dann hast du entweder etwas nicht richtig verstanden oder machst etwas nicht ganz so wie es sein soll. Kontaktiere mich am besten in dem Fall persönlich.

 

6  Verbrenne das Papier mit den alten Gefühlen und Gedanken

Loslassen lernen - Platon Kiriazidis
Foto: David von Diemar

 Verbrenne danach das Papier auf dem du die alten Gefühle aufgeschrieben hast. Bitte verbrenne es auf sichere Art und Weise. Das hilft los zu lassen, weil es wie ein Ritual wirkt. Rituale haben eine starke Kraft auf uns Menschen.

Denke dabei positiv über deine alten Gefühle, sie gehörten zu dir und dürfen nun gehen. Verabschiede sie friedlich und mit Akzeptanz.

 

7  Üben der Neuen Überzeugungen/Gefühle

Loslassen lernen - Platon Kiriazidis
Nach einiger Übung kann man besser Loslassen Jordan Sanchez

Genauso wie du gelernt hast Auto oder Fahrrad zu fahren, lernst du nach dem Loslassen nun die neuen Überzeugungen und Gefühle gleich anzuwenden.

Lese dir jeden Tag dein neues Verhalten und Gefühle vor und wie gut du dich dabei fühlst. Das solltest du min 3 Monate jeden Tag tun.

Haben sich bei entsprechender Situation die alten Gefühle nochmals „gemeldet“ ist das gar nicht schlimm, denn du übst ja erst bevor es sitzt.  Auto fahren oder Fahrrad fahren hast du auch nicht gleich perfekt gekonnt, alles eine Frage der Übung.

 

Loslassen lernen - Platon Kiriazidis
Foto: Ayo Ogunseinde

Also in diesem Fall nochmals sich die alten Gefühle und Situation vorstellen, die Gefühle dabei aufschreiben, das Papier wieder verbrennen, die alten Gefühle friedvoll verabschieden und anschließend die neuen Gefühle aufsagen mehrmals im Stillen.

 

Loslassen lernen - Platon Kiriazidis
Foto: Nine Köpfer

Wer das 3 Monate immer wieder täglich übt, wird in Zukunft sehr viel leichter loslassen können und sich viel besser fühlen als zu Zeit. Die neuen Überzeugungen gelangen ins Unterbewusstsein und setzen sich dort fest. Sie arbeiten konstruktiv im Stillen für uns. Du machst dir selbst damit ein Geschenk.

 

Loslassen lernen - Platon Kiriazidis
Foto: Darius Bashar

 

Wenn du die besten 7 Schritte zum Loslassens durchgeführt hast über einige Monate hinweg, dann hast du schon viel dazugewonnen:

Erleichterung, inneren Frieden, mehr Energie und viel mehr Lebensfreude, also ist deine Lebensqualität enorm gestiegen. Allein deswegen lohnt es sich jetzt gleich mit den 7 Schritten zu beginnen.

 

Loslassen lernen - Platon Kiriazidis
Foto: rawpixel

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Ich finde es fair, dass wir uns gegenseitig ein wenig unterstützen. Danke Dir! Namasté

Loslassen lernen - Platon Kiriazidis

Für etwaige Fragen zum Artikel oder zu Coaching-Terminen kontaktiere mich doch gerne über das Kontaktformular.

Dein Platon. Danke für dein Interesse.

Kleine Übung… Große Wirkung! MUSS durch KANN ersetzen

Diese Übung wird dein Denken und damit auch dein Fühlen stark verändern. Du wirst anschließend weniger Druck spüren, etwas zu tun,. Du wirst also Sachen lieber tun als vorher und du wirst dir mehr zutrauen! Diese Übung ist sehr effektiv.

strahlendes Auge Effektive Veränderung- Platon Kiriazidis
Foto: Harry Quan

Weshalb ist die Übung so effektiv?

Weil das Wort KANN in uns und unserem Gehirn eine völlig andere Wirkung auslöst (viel positiver) als das Wort MUSS, das uns eher in unseren Möglichkeiten einschränkt.

Wirkung des Wortes MUSS

Wirkung von MUSS in uns - Platon Kiriazidis
MUSS wirkt wie hier auf dem Bild auf uns Foto: Ian Stauffer

MUSS signalisiert: Wir haben keine Wahl, Zwang, kein freier Wille mehr, keine Kreativität möglich. Ob man MUSS sagt, denkt oder hört, die Wirkung ist jedesmal unangenehm.

Wirkung der Wortes KANN

Wirkung von KANN - Platon Kiriazidis
Kann wirkt positiv auf unser Denken und Fühlen

 

KANN signalisiert uns, dass wir immer eine Wahl haben (etwas zu tun oder zu lassen) und außerdem können wir das dann auch, also wir haben die Fähigkeit dazu und beherrschen es. Selbst wenn wir etwas noch nicht können wirkt dieses Wort motivierend auf uns und nicht behindernd.

 

Die Folge: es wird in Uns sehr viel weniger Stress erzeugt, denn wir haben immer die Wahl und wir können es. Aus einem Gefühl der inneren Ruhe, können wir besser Denken und leichter die beste Entscheidung für uns treffen!

positiv Denken die kraft der Gedanken - Platon Kirizidis
Foto: Lesly Juarez

 

Die Übung: MUSS durch KANN ersetzen

Ersetze jedes mal, wenn du das Wort MUSS/MÜSSEN/MÜSSTE denkst oder sagst durch das Wort KANN/KÖNNEN/KÖNNTE.

Das klingt einfach ist es aber nicht unbedingt. Deshalb korrigiere dich ruhig auch im Nachhinein und sag oder denk noch einmal den Satz neu mit dem Wort KANN stattdessen. Mach diese Übung am besten ab jetzt dauerhaft.

 

Am Anfang wirst du dich vielleicht noch schwer tun, aber schon bald, wird das Wort MÜSSEN so gut wie gar nicht mehr in deinen Gedanken, Worten und damit auch in deinen Gefühlen sein. Du wirst dich allein deswegen sehr viel freier fühlen.

freier Fühlen und handeln - Platon Kiriazidis
Foto: Aditya Saxena

Wünsche Dir viel Spaß dabei, dein Platon

Veränderung geht leicht? Wie denn das

Veränderung geht leicht - Platon Kiriazidis

Die meisten Menschen schauen mich verdutzt an, wenn ich Ihnen sage: „Veränderung geht doch ganz schnell! Ist angenehm und nachhaltig. Kennst du das etwa nicht?!“

Offensichtlich haben sie bislang gegenteilige Erfahrungen gemacht. Vieles probiert und fühlen sich entweder „schon wieder am Anfang angekommen“ oder „frustriert, weil es sich nur kurz gut angefühlt hat“.

All das kenne ich auch gut. Aus meinem eigenen Leben.

Wow! das geht ja doch!

das geht ja doch - Platon Kiriazidis
Foto: Ivana Cajina

Und genau deswegen hat es mich so sehr gepackt, als ich dann endlich das Glück hatte, Methoden zu erlernen, die auf angenehme Weise augenblicklich funktionieren und auch noch ein Leben lang anhalten.

Es war meine Lösung aus all dem Leid und den Frust herauszukommen. Ich habe gespürt, dass ich Alles über diese Methoden lernen will, weil es mein Leben angenehm und radikal zugleich ändern wird. Mein heutiges Leben spricht nun für sich.

Reisen mein heutiges Leben - Platon Kiriazidis
Ich lebe meine Leidenschaften aus: Reisen, Menschen Begleiten/Coachen und Musik machen

 

Doch was ist der Grund, dass diese Methoden so viel besser funktionieren, als all die übrigen, die du bislang ausprobiert hast?

Um diese Frage gut zu beantworten, möchte ich Dir zunächst einige spannende Fakten aus der Hirnforschung geben, die dein Denken revolutionieren können:

Impuls der Nerven - Platon Kiriazidis

In jeder Sekunde gelangen über 11 Mio. Bits an Information über die Sinnesorgane in unser Gehirn! Von all dieser Riesenmenge an Information (11 Mio Bits) wiederum gelangt nur ein sehr geringer Bruchteil in unserem Bewusstsein.

 

Zur Verdeutlichung! Nur ein Millionstel (1.000.000 zu 1 !!! also sehr sehr wenig) dessen, was unsere Augen sehen, unsere Ohren hören und die übrigen Rezeptoren melden, kann von unserem Bewusstsein verarbeitet werden.

 

Allein das stellt, meiner Meinung nach, alle in Frage, die glauben und behaupten, dass man allein durch Bewusstsein, bewusste Entscheidungen, einer bewussten Haltung oder bewusstes Nachdenken etwas verändern/erreichen kann im Leben.

Welche Verarbeitungskapazität hat unser Bewusstsein?

Bewusstsein - Platon Kiriazidis
Foto: Christopher Burns

Der maximale Informationsfluss einer bewussten Sinneswahrnehmung liegt zwischen 40- max 77 Bits/Sek.! (Je nach Messung und Versuchsanordnung) Also viele Größenordnungen weit unter dem, was unsere Rezeptoren aufnehmen (11 Mio Bits!).

Unsere Wahrnehmung beschränkt sich also auf einen winzig kleinen Ausschnitt der aufgenommenen Informationsfülle aus der Umwelt.

 

…und unser Unterbewusstsein?

Unterbewusstsein - Platon Kiriazidis
Foto: Zac Durant

 

Unser Unterbewusstsein hat dagegen eine vielfach erhöhte Verarbeitungskapazität und berechnet durchschnittlich 40 Mio Bits an Information/Sek. Also fast das 4 fache dessen, was an Information über unsere Sinnesorgane ins Gehirn einströmt (11 Mio Bits/Sek)!!! Unser Unterbewusstsein/Unbewusstes steuert damit natürlich aber auch unsere Körperfunktionen, wie Atmung, Herzschlag uvm.

 

Die Bandbreite unseres Bewusstseins ist mikroskopisch, verglichen mit der Bandbreite unseres Unbewussten!

 Unbewußt verarbeiten wir 200.000-mal soviel wie bewusst!

 Oder bildlich dargestellt:

Wäre unser Bewusstsein 1m lang, hätte unser Unbewusstes die Länge der Strecke zwischen Frankfurt und Köln!

Allein dieser Vergleich macht doch ganz deutlich, welches das richtige „Instrument“ ist, um die Veränderung eines Verhaltens mühelos verarbeiten und bewerkstelligen zu können.

Auf die richtige Methode kommt ´s drauf an!

richtige Methode - Platon Kiriazidis
Foto: Tim Graf

Im Gegensatz zum Bewusstsein befindet sich aber unser Unterbewusstsein aber immer nur in der Gegenwart auf. Erlernte Verhaltensweisen, Erfahrungen, Einstellungen, Werte und Überzeugungen sind hier drin langfristig gespeichert.

Veränderung geht dann leicht, angenehm und langfristig, wenn die angewendeten Methoden, die freien Kapazitäten des Unterbewusstseins  einbinden und sie richtig „ansprechen“. Das können nur ganz spezielle Methoden.

No Way! – Das geht gar nicht gut!

No way - nicht gut - Platon Kiriazidis
Foto: Isaiah Rustad

Alle Methoden, die über Verstand, Bewusstsein, Organisation, Muss (Druck), Klarheit, Wissenstransfer und Weisheiten funktionieren wollen, kann man getrost ignorieren.

Denn unser Bewusstsein ist schlicht maßlos überfordert damit, die ankommende Informationsmenge verarbeiten zu können. Deswegen motivierst du dich immer wieder auf s Neue, versuchst du ´s nochmal und nochmal etwas nachhaltig zu ändern… und hast doch nur das Gefühl zu scheitern.

 

So geht’s!

So geht ´s Leuchtturm - Platon Kiriazidis
Foto: Joshua Hibbert

Es gibt besser geeignete Methoden, die das Unterbewusstsein derart ansprechen (Stichwort: Gehirnwellen und Belohnungszentrum des Gehirns), dass unsere freie unterbewusste Kapazität von fast 30 Mio Bits augenblicklich zur Verfügung stehen.

Deswegen fühlt sich ein Coaching/Begleitung mit den richtigen unterbewussten Methoden auch so schön angenehm und leicht an. Weil dieses freie ungenutzte Riesenpotential sofort in dir aktiviert wird.

 

happy ausgelassen zufrieden energetisiert - Platon Kiriazidis
Foto: Dani Vivanco

Die Feedbacks meiner Menschen bestätigen das

Ausschnitt aus dem Feedback einer Frau:

„Platon stellte Fragen und wendete eine Methode an, die mich förmlich aus meiner depressiven Stimmung herausriß. Schon nach wenigen Augenblicken merkte ich, wie eine Energie in meinen Körper hineinströmt, die ich schon lange nicht mehr gespürt hatte. 

Mein Körper fühlte sich so sanft und warm an, so strahlend. Das ganze Coaching machte entgegen meinen – sonstigen früheren Erfahrungen – richtig Spaß und ich fühlte mich auch danach wie ausgewechselt, konnte mich wieder frei fühlen und so viel lachen.“

Einmal habe ich mit einem Pärchen gearbeitet, der Mann hat folgendes beobachtet:

„Platon setzte sich neben sie und stellte ein paar Fragen: Ich merkte richtig wie die Klientin nach kurzer Zeit sich öffnen konnte und aus einem Mädchen, das nicht genau wusste was sie wollte, eine Vision erarbeitet wurde, in der sie voll aufblühte und wie ausgewechselt war.

 Die Vision wurde durch eine Balance von Ihm in ihrem Unterbewusstsein verankert.“

Alt zu Neu – ganz easy!

easy life - Platon Kiriazidis
Foto. Dawid Zawiła

Man kann ganz leicht emotionale Blockaden lösen und neues gewünschtes Verhalten im Unterbewusstsein integrieren. Das arbeitet dann immerzu mühelos wie Auto-fahren-können für dich im Stillen und du fühlst dich auch im Alltag energetisierter und gelassener zugleich.

Mehrere Studien aus den Neurowissenschaften zeigen auch, dass es wichtig ist, Methoden zu verwenden, die unsere beiden Gehirnhälften zeitgleich aktivieren.

In der linken Gehirnhälfte werden mehr angenehme Gefühle erzeugt als in der rechten Gehirnhälfte, durch die gleichzeitige Aktivierung wird ein neuer Zustand geschaffen, der die eher unangenehmen Gefühle transformieren kann. Wichtig ist hierbei aber auch wieder die richtige Methode!

Dann kannst du erst Volles Potential entfalten – ganz ohne Mühe und Leid.

 

Literatur-Quellen:

Manfred Zimmermann, Professor am Physiologischen Institut der Universität Heidelberg, medizinischen Lehrbuch: »Physiologie des Menschen«

Tor Norretranders „The User Illusion”, Kapitel 6 (bandwidth of Consciousness)

 

 

Unsere Überzeugungen bestimmen unser Leben. Aber wie und weshalb?

Glaubenssätze Überzeugungen psych-k - Platon Kiriazidis

 

Immer wieder fragen mich Menschen bei Einzelsitzungen:

Wie hängt es zusammen, dass unsere innewohnenden Überzeugungen/Glaubessätze so sehr unser aller Leben und unsere Realität bestimmen?

Aus eigener Erfahrung und aus der Erfahrung, der Menschen, mit den ich mich unterhalte und betreue, kann ich es wirklich bestätigen: Es sind unsere unterbewussten Überzeugungen, die unser Leben in bestimmten Richtungen lenken.

 

Doch wie funktioniert es genau? 

Ich habe lange Zeit meines Lebens damit verbracht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Die intensive Beschäftigung war ein wichtiger Schlüssel und ein bedeutender Wendepunkt in meinem Leben. Am besten kann ich diese Frage mit einigen Beispielen beantworten.

Wichtig: Diese Beispiele enthalten alle keine Wertungen oder Bewertungen. Sie dienen rein nur der Erklärung, der oben gestellten Frage. Keine, der erwähnten Personen, wird ver- oder beurteilt.

 

Ein möglicher Weg: traumatisches Selbsterlebnis

Kindheit Traumata Überzeugungen - Platon Kiriazidis
der bin ich, als Keinkind

Vom Erlebnis zum Überzeugungssatz:

Ich selbst wurde im Alter von 2,5 Jahren zu meinen Großeltern von Deutschland nach Griechenland gebracht und wuchs dort einige Jahre bei Ihnen auf. Der Hausarzt hatte meinen Eltern beratschlagt, mich eine Zeit lang nach Griechenland zu bringen, damit ich meine Lungenentzündung (in den 70er Jahren konnte eine Lungenentzündung tödlich verlaufen) auskurieren kann. In Deutschland war das Klima zu feucht und ich erlitt trotz Medikamente immer wieder Rückschläge.

Meine Eltern meinten es wirklich gut, als sie mich bei meinen Großeltern abgaben. Aber wie habe ich diese Situation als Kleinkind aufgefasst?

Ich hatte sehr lange Zeit in meinem Leben fast keine Erinnerungen an meine Kindheit. Ein Indiz dafür, dass sich damals Ereignisse stattgefunden haben, die traumatisch für mich gewesen sein mussten, traumatisch heißt in dem Fall für mich als Kleinkind „lebensbedrohlich“.

Ich hatte es als lebensbedrohlich empfunden, dass meine Eltern mich, in dem Augenblick als ich schwach war (Lungenentzündung) zu Menschen abgegeben haben, die ich nicht wirklich gut kannte. Meine Großeltern habe ich zuvor kaum gesehen aufgrund der Entfernung Deutschland-Griechenland. Reisen war damals noch sehr aufwendig und teuer.

Ein Kind, besonders ein Kleinkind, ist ganz besonders darauf angewiesen, dass seine Eltern (am besten beide) sich um sein Wohl kümmern, sonst sind seine Überlebens-Chancen nicht sehr hoch. Zumindest ist es in unserem Unterbewusstsein evolutionär so verankert.

mein Opa und ich
mein Opa war hat sich aufopferungsvoll um mich gekümmert als ich krank war

 

Welche destruktive Überzeugungen/Glaubenssätze für mich und mein Leben haben sich aufgrund dieses – für mich traumatischen – Ereignisses herausgebildet:

  • Ich kann keinem Vertrauen, der (vorgibt) mich zu lieben (denn ich kann jederzeit wie aus dem nichts abgelehnt werden und weggegeben werden)

 

  • Ich darf mir keine Krankheiten/Schwächen erlauben (denn dann bin ich nicht gut genug und werde abgegeben). Nur wenn ich funktioniere, bin ich sicher.

 

In den 70er Jahren konnte man sich fast nur das analoge Telefon zur Kommunikation leisten. Flüge waren sehr teuer. Meine Eltern konnten sich Flüge nicht leisten. Sie konnten deshalb auch nicht öfter nach Griechenland reisen, um mich zu besuchen.

In der Zwischenzeit kümmerte sich gerade mein Großvater ganz liebevoll um mich. Er gab mir das Gefühl wertvoll zu sein und ich wurde schnell gesund. Bereits einige Monate später wollten mich meine Eltern wieder zurück nach Deutschland zurückholen. Ich jedoch reagierte sehr stark ablehnend auf diesen Wunsch.

Mein Opa (Vater meiner Mutter) war eine sehr starke Authorität. Er entschied, dass ich weiterhin in Griechenland bleibe, obwohl ich mittlerweile gesund geworden war.

Meine Mutter war damit nicht einverstanden, hatte aber nicht den Mut und die Kraft, sich gegen den Willen ihres Vaters zu stellen. Wie gesagt, ich urteile nicht, sondern ich erzähle die Ereignisse so, wie sie mir Jahrzehnte später meine Mutter selbst erzählt hat.

 

Wie wirkten sich diese Überzeugungen nun auf mein späteres Leben ?

 

Ich kann keinem Vertrauen, der (vorgibt) mich zu lieben- Die Auswirkungen:

Mein Liebesleben: Ich suchte mir vorwiegend Partnerin, die mich in diesen Punkt bestätigten und mich wie aus dem nichts von einem auf den anderen Augenblick verlassen haben.

Die Partnerschaften waren sehr aufreibend für mich und fühlten sich schon nach kurzer Verliebtheitsphase mehr nach Überlebenskampf an als nach Leichtigkeit und Intimität.

Also genauso, wie ich mich damals gefühlt habe, als ich als Kleinkind abgegeben wurde.

Frauen, die ernsthaft an mir interessiert waren, ließ ich nicht an mich heran, obwohl meine Sehnsucht nach einer innigen stabilen Beziehung sehr groß war. Mein Liebesleben leidete sehr daran, dass dieser Glaubenssatz tief in meinem Unterbewusstsein verankert war und ich unbewusst danach lebte.

Bis zu meinem 35ten Lebensjahr spürte ich immer Blockaden und Beklemmungen, wenn ich mich verliebte. Erst dann habe ich mich zum ersten mal fallen lassen können und so etwas wie „Schmetterlinge im Bauch“ spüren können. Endlich! Welch schönes Gefühl.

Cafékasselhaus Darmstadt - Platon Kiriazidis
Späte Pubertät – ich entwickelte einen großen Ehrgeiz bei allem, was ich tat

 

Weshalb reagierte ich auch als Erwachsener so wie als Kleinkind?

Ist erstmal ein Glaubenssatz in unser Unterbewusstsein verankert, so wird die “erlernte” Reaktion – unabhängig vom Zeitpunkt – bei entsprechender Situation/Reiz immer “im gleichen Muster” abgerufen. Sie verläuft immer identisch ab. Unser Unterbewusstsein ist also immer im JETZT. Kennt keine Vergangenheit oder Zukunft.

In meinem Fall heißt es: Mein Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden, ob ich nun das schutzbedürftige Kleinkind bin oder der Erwachsene Mann. Es hat gelernt keinen zu Vertrauen, der mich liebte, da Vertrauen eine enorme Gefahr bedeuten kann für mein Überleben als Kleinkind.

Mein Opa konnte es durch sehr viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung zum Teil auflösen. Aber in Bezug auf meine Mutter (Frauen, Partnerin) blieb es noch aktiv im Unterbewusstsein verankert.

Mit dem Bewusstsein (also dem bloßen logischem Wissen, mit dem Verstand begreifend) war es sehr mühsam, sehr aufreibend und sehr langwierig, diesen Glaubenssatz zu verändern.

Ich habe dazu sehr viele Versuche und ein lange Leidenszeit gebraucht. Das würde ich mir heute ersparen und zu unterbewussten Methoden zurückgreifen, die sanft, schnell und nachhaltig, die gewünschte Veränderung bewirken.

 

Transformation - Platon Kiriazidis Foto Ross Findon
Foto: Ross Findon

Die Transformation:

Erst seitdem ich diesem Glaubenssatz transformiert habe (mit Hilfe unterbewusster Methoden) zu „Ich bin bereit, das Risiko in Kauf zu nehmen, zu lieben und geliebt zu werden“ fühle ich mich innerlich tatsächlich bereit für eine intime und leidenschaftliche Beziehung.

 

Ich darf mir keine Krankheiten/Schwächen erlauben – Die Auswirkungen:

Daraus entwickelte sich ein ganz großer Ehrgeiz, alles was ich tat, bestens auch zu beherrschen. Unabhängig davon, ob es mir lag, gut tat oder nicht. Ich wollte immer und überall der Beste sein, denn sonst werde ich ja nicht genug geliebt und riskiere Ablehnung.

Ob nun beim Fussballspielen, beim Auflegen als DJ oder später im Beruf als Cutter/Video Editor. Ich hatte den unbedingten Ehrgeiz der Beste zu sein. Und: ich übte sehr hart dafür. Dieser Ehrgeiz hat mich natürlich auch weit gebracht- Filmpreise, viel Anerkennung und Bestätigung. Jedoch keine Liebe.

Dadurch, dass der Ehrgeiz angstgetrieben war, fühlte ich beim Erreichen meiner Ziele meistens Einsamkeit und eine innere Unruhe statt innere Freude und inneren Frieden.

Verheerend war auch, dass aus einer ursprünglichen Leidenschaft immer mehr so etwas wurde wie ein „Sich-beweisen-wollen“.

Badminton - Platon Kiriazidis
Überehrgeiz auch beim Badminton – nur der beste zu sein war gut genug

Eine weitere Folge – ich wurde zunehmend kritischer

Ich wurde zwischen meinem 20ten-30ten Lebensjahr immer kritischer mir und anderen gegenüber. Hart urteilend und fast gnadenlos. Ich akzeptierte immer weniger meine Schwächen und wollte sie partout weghaben.

Entsprechend meiner Wahrnehmung veränderte sich dann auch meine Welt. Schwarz/Weiß-Denken beherrschte damals meinen Alltag. Unverstanden sein und Einsamkeit wuchsen. Zusammen mit meinem Überehrgeiz führte der Glaubenssatz “Ich darf mir keine Schwächen erlauben” mich in die Depression/Burn Out.

Auflösung -Platon Kiriazidis Foto Tyler Lastovich
Foto: Tyler Lastovich

 

Die Auflösung:

Gewaltfreie Kommunikation hat mein Denken in Bezug auf Bewertungen komplett verändert. Ich spüre wie angenehm und wie offen ich nun Menschen gegenübertreten kann, weil ich sie nicht ver- oder beurteile sondern wertfrei mich für sie und ihre Anliegen interessiere. Meditation und Achtsamkeitsübungen haben auch geholfen.

Zentral war aber, dass ich die Überzeugung Ich darf mir keine Krankheiten/Schwächen erlauben

ersetzt habe mit Hilfe (unterbewusster Methoden) durch die Überzeugung:

Ich liebe meine Unvollkommenheit, denn sie eröffnet mir Wege, auf denen ich neue wertvolle Erfahrungen machen kann.

Mein Leben hat sich seitdem sehr verändert. Ich setzte mich nun sehr viel weniger unter Druck, kann Anliegen auch verantwortungsvoll abgeben. Ich fühle mich nicht mehr zuständig, Alles und jeden zu “bekehren” oder den Ansprüchen von Anderen gerecht zu werden.

Da ist ein großer persönlicher Freiheitsraum entstanden, gefüllt mit sehr viel Freude und Urvertrauen.Ich kann mich  nun gut darauf besinnen, was mir Spaß macht und mich erfüllt.

Platon Kiriazidis Foto paul morris
Foto: Paul Morris

Möchtest du gerne wissen, welcher Glaubenssatz hinter einem bestimmten Verhalten von dir/deinem Partner/Freunden/Kind/Familie oder Vorgesetzten steckt?

Das ist oft sehr hilfreich!

Dann schreibe mir hier! Entweder über den Kommentar hier oder persönlich. Ich freue mich ganz besonders auf Dich.

 

 

 

 

 

Weitere Aha-Erlebnisse aus dem Psych-K Advanced-Seminar

Aha-Erlebnisse psych-k Javardh - Platon Kiriazidis

Darmprobleme – Was habe ich nicht „verdauen“ können?

Der heutige Tag hat ´s in sich. Ich wache bereits kurz nach 5 Uhr auf und mein Darm fühlt sich angespannt an. Was habe ich nicht gut verdauen können? frage ich mich.

Habe ich etwa ein schlechtes Gewissen, weil ich mich unterbewusst so fühle, als hätte ich meinen Vater in Griechenland allein zurückgelassen? Oder ist da noch etwas von der Trennung meiner Beziehung unverarbeitet geblieben? Das sind zunächst meine Vermutungen.

Fregezeichen Baum Darmprobleme - Platon Kiriazidis
Foto: Evan Dennis

Ich übe mich zunächst in Achtsamkeit und mache anschließend in der frischen Morgenluft von Kißlegg meine Qi Gong Übungen. Ich fühle, dass da etwas Unverarbeitetes mit meinem Vater ist, was ich wohl nicht losgelassen habe. Mal schauen, ob ich es heute oder die kommenden Tage im Seminar auflösen kann.

 

Das Seminar ist wirklich sehr intensiv und die Balancen, die wir lernen und anwenden wirken immer tiefer und können somit tiefsitzende Blockaden auflösen.

Lebe frei und erfüllt - Platon Kiriazidis
Foto: Mohamed Nohassi

Energiearbeit an Überzeugungspunkten

Heute lernen wir eine Balance kennen, bei der bestimmte Punkte in unserem Körper fokussiert und mit Energie versorgt werden. Auf diesen Punkten können wir bestimmte Emotionen sehr gut wahrnehmen und spüren. „Hinter“ jedem dieser Punkte stehen jeweils zwei gegensätzliche Grundüberzeugungen.

Nachdem wir gestern alle diese Punkte kennengelernt haben, lernen wir heute, wie wir energetisch mit diesem Punkten arbeiten, mit dem Ziel, vorhandene Blockaden an den Überzeugungspunkten aufzulösen. Mit dieser Balance lösen wir Energieblockaden im Unterbewusstsein auf und ermöglichen so, dass mehr Energie fließen darf, um Veränderung leicht und mühelos stattfinden zu lassen.

 

Das Grundgerüst an konstruktiven Lebensüberzeugungen

Licht Baum Lebensüberzeugung - Platon Kiriazidis
Foto: Jakob Dalbjörn

Diese Lektion geht nochmals tiefer. Hierbei finden wir heraus wie unser Unterbewusstsein auf ganz grundsätzlichen Lebensüberzeugungen wie z.B. „ich liebe mich“ reagiert. Erzeugt das irgendwo Stress in uns und wenn dann wo genau?

Nun können wir die Energiearbeit gezielt dort anwenden, die Blockaden auflösen, so dass anschließend die grundsätzlichen Lebensüberzeugungen keinen Stress mehr in uns auslösen. Sie arbeiten dann im Unterbewusstsein für uns und unser Wohlergehen.

Ich merke beim Anwenden, wie sehr ich mich genau an dem Punkt fühle, an dem ich sein wollte. Einfach wunderschön zu spüren und zu sehen, wie Menschen in ihre Energie kommen und strahlen.

 

Eine Beziehungsbalance, die mich „baff“ macht

Beziehung Balance psych-k Hand - Platon Kiriazidis
Foto: Robert Kraft

Nachmittags lerne ich dann eine psych-k-Balance kennen, die bei Partnerschaften, Mutter-Kind-Beziehungen. Freundschaften und bei jeglichen „Beziehungen“ angewendet werden kann. Das Ziel ist es, die Verbundenheit und das Verständnis füreinander auf eine mühelose Art und Weise für beide „Parteien“ zu vertiefen.

Dazu ist es zwar am besten, wenn beide „Parteien/Partner“ anwesend sind. In Ausnahmefällen kann man aber auch eine Stellvertretung einrichten.

Ich habe nun für diese Balance einen Stellvertreter für meinen Vater ausgesucht, um hinter den „Darmverspannungen“ blicken zu können. Der Stellvertreter, den ich hierfür ausgesucht habe, kennt tatsächlich nur den Namen meines Vaters und darf mir für einige Sekunden tief in die Augen schauen.

Skopelos Selfie Stafylos - Platon Kiriazidis
es fiel mir nicht leicht, Abschied von meinem Vater zu nehmen

Die Balance, die wir dann beide zusammen ausführen, fühlt sich aber tatsächlich genauso an, als würde mein Vater mir gegenüberstehen. Der Stellvertreter sagt auch genau den Satz, den mein Vater auch zu mir gesagt hat, als ich vor ein paar Wochen weitergereist bin: „Bleib bei mir!“ Wahnsinn!

Durch die Balance konnte ich aber ganz gut mein „schlechtes Gewissen“, nicht bei ihm geblieben zu sein, in Balance bringen, d.h. es erzeugt dann keinen Stress unterbewusst mehr in mir.

Was aber nach der Balance noch passiert, ist für mich keinesfalls mehr logisch erklärbar….

Der Stellvertreter für meinen Vater hat während der Stellvertretung deutlich ein Kribbeln an den Handgelenken gespürt und fragt mich, ob mein Vater an seinen Handgelenken irgendetwas hat? Wie kann er das spüren frage ich mich? Unmöglich!

Oder doch? Mein Vater hat nämlich seit einigen Monaten Problemen an den Handgelenken, die ihn zu schaffen machen. Ich bin echt baff.

 

Lebensbindungsbalance – ich überwinde meine größte Angst

Lebensbindungsbalance Tunelblick Todesangst - Platon Kiriazidis
Foto: James Thomas

Dann lernen wir noch eine Balance kennen, die auch die Atmung unterstützend verwendet, um zwei sehr grundsätzliche Ängste aufzulösen: Geburtstrauma und Todesangst. Diese Balance an meinen Übungspartner anzuwenden bereitet mir große innere Zufriedenheit.

Aber mich selbst dieser Angst zu stellen fühlt sich zunächst nicht angenehm an. Ich atme mehrmals ganz tief durch und fühle mich sehr gestresst, denn: Ohne Zweifel, die Angst vor dem Tod ist definitiv meine größte Angst.

Nach langem Überlegen “siegt”, meine Neugierde und Selbstliebe, wie das Leben wohl ohne Todesangst sich anfühlen mag. Ich lasse die Lebensbindungsbalance an mir zu.

Dabei spüre ich bis zu einem gewissen Zeitpunkt einen großen Widerstand. Aber durch die sehr einfühlsamen Beschreibungen und der Anwendung einer bestimmten „Atemtechnik“ löst sich nach und nach Widerstand auf.

Danach spüre ich, wie viel leichter es mir fällt, mich fallen zu lassen und zu akzeptieren, dass der Tod (ob qualvoll oder nicht) genauso dazugehören darf wie die Geburt oder jeder andere Augenblick meines Lebens. Er darf sich sogar friedlich und nicht unangenehm anfühlen. Ein befreiendes Gefühl.

Mein Weg zeichnet sich immer mehr ab…

eigenen Weg finden, Labyrith - Platon Kiriazidis
Foto: Ashley Batz

Wir haben in den vergangenen Tagen viel gelernt und intensiv an echten Lebensthemen balancieren dürfen. Ich habe für mich einige Prozesse vollenden und einige Ängste auflösen dürfen. Meine Themen und meine Prozesse werden teilweise weitergehen, andere dürfen sich verabschieden und neue dürfen kommen.

Ich fühle, dass die „Arbeit“ mit Menschen für sie und für mich – beidseitig – Freude, Glück, Freiheit und Demut bringt. Es fühlt sich richtig erfüllend an.

Viele können diese Verbundenheit spüren, darauf vertrauen und sich fallen lassen. Ich fühle mich mittendrin in diesem Prozess und ich bin dankbar und glücklich, dass ich nun noch “besser” dabei helfen kann, konstruktive Veränderungen auf eine angenehme Art stattfinden zu lassen.

Sonnenblumen Feld - Platon Kiriazidis
Foto: Kike Algarra

Meine nächste Station ist Darmstadt, wo ich mich u.a. darauf freue, das weiter zu führen.

Wer Interesse auf eine Sitzung/Balance mit mir oder Fragen hat, darf mich super gerne über „Kontakt“ oder den „Kommentar“ anschreiben. Ich freue mich mucho sehr über Euch!

Tief im Allgäu und das Cafékesselhaus in Darmstadt

Engelskulptur in Kißlegg One dance Tribe - Platon Kiriazidis

Ab nach Kißlegg im Allgäu

Nach dem erholenden und gemütlichen Urlaub in Griechenland läuft jetzt meine Reise “gefühlt” in Hochgeschwindigkeit ab.  Erst der Flug zurück nach Berlin, dann ein Mini-Aufenthalt bei meinem Bruder, Koffer neu packen, Weiterreise und Kurzaufenthalt nach/in Darmstadt und von dort aus weiter nach Kißlegg im Allgäu.

Dort möchte voller Vorfreude ich ein Seminar besuchen: Psych-K Advanced Workshop mit Brundhild Hofmann. Ich bleibe dennoch entspannt und fühle mich noch wie im Urlaub.

 

Das Psych-k-Basisseminar habe ich im Oktober 2017 in Oberursel besucht. In diesem Seminar konnte ich mit Hilfe von einer Psych-K-Methode meine kreative Blockade bezüglich Musik und Musikauflegen als DJ auflösen. Seitdem hat sich mein freigewordener kreativer Kanal entfaltet und es haben sich wunderbare Ereignisse vollzogen. Ich habe begonnen selbst Musik zu komponieren. Deep House Music.

Club Cafésselhaus in Darmstadt - Platon Kiriazidis
Das Cafékesselhaus in Darmstadt Anfang der 90er Jahre

mein kreatives Wohnzimmer – Das Cafékesselhaus

Anfang der 90er Jahre legte ich damals leidenschaftlich Black Music (von Jazz, Hip Hop bis zu elektronischer Musik) und House Music auf im legendären Club „Cafékesselhaus“ in Darmstadt. Gemeinsam mit heute weltbekannten bekannten Djs wie Thomas Hammann, Ricardo Villalobos, Gerd Janson. Das Cafékesselhaus war bis 2001 ein wunderbare musikalische „Spielwiese“ für kreative Menschen. Für mich magisch.

Imperssionen vom Cafékesselhaus in Darmstadt - Platon Kiriazidis
es herrschte eine studentische und kreative Stimmung im Cafékesselhaus

Musikalisch war alles erlaubt im Cafékesselhaus, hier ein kurzer Mitschnitt zum Reinhören aus einem DJ-Set von mir, 1995:

Jedoch begann ich kurz vor der Schließung des Clubs keinen echten Spaß mehr beim Auflegen und Musikhören zu empfinden. Ich habe mich damals zu sehr unter Druck gesetzt und wollte meinen Vater unbedingt beweisen, dass ich gut davon leben kann und dass Musik nicht bloß „Quatsch“ ist. Ich wollte auch, dass er stolz auf mich ist und endlich anfängt sich für mich und mein Leben zu interessieren.

 

Ricardo Villalobos und ich im Cafékesselhaus
Ricardo Villalobos und ich im Cafékesselhaus

Aber egal wie sehr ich mich bemühte, er konnte mir sein Interesse für mich nicht derart zeigen, wie ich es gebraucht hatte. Es ging also nicht mehr um meine Freude und Leidenschaft, sondern darum, meinen Vater zu zeigen, wie toll und liebeswert ich sei. Eine kreative Blockade war die logische Folge.

One Dance Tribe und mein Mehrbettzimmer

Mann Frau Skulpturen im Hotel Sonnenstrahl in Kißlegg - Platon Kiriazidis

Ich habe einen Aufenthalt in einem Mehrbettzimmer im Hotel- und Seminarzentrum Sonnenstrahl in Kißlegg gebucht. Dort findet auch das Psych-K-Seminar statt. Bei meiner Ankunft im Hotel ist es unübersehbar, dass das Hotel gut gebucht ist. Gleichzeitig zu unserem Seminar findet dort ein spirituelles Tanzfestival statt: One Dance Tribe Festival. Hier im Allgäu? frage ich mich. Aber tatsächlich ja, hier mittendrin im Allgäu.

 

Auf den Weg zu meinem Mehrbettzimmer frage ich mich, ob es denn ein gemischtes Zimmer ist oder nicht. Das hatte ich vergessen beim Einchecken zu fragen. Als ich dann ich die Tür zu meinem Mehrbettzimmer öffne, schauen mich zwei überraschte und entsetzte Augen an und ein offener und lachender Mund versucht Fassung zu finden.

Dadurch ist mir klar: es handelt sich um eine Bettnachbarin, die bislang daran glaubte, in einem reinen Frauenzimmer untergebracht worden zu sein. Wir müssen beide kräftig lachen über diese Situation. „So bin ich auch noch nie empfangen worden“ rutscht mir spontan über die Lippen. Sie erklärt mir den Grund ihrer Reaktion und fragt mich, ob ich mir auch sicher bin, dass das Zimmer ein „gemischtes“ Zimmer ist? Bin ich mir nicht, antworte aber frech mit „Jetzt schon“.

Eine kurze Nachfrage bei der Rezeption zerstreut alle Zweifel an dem Frauen/Männer-Zimmer. Insgesamt sind in diesem Zimmer 7 Betten untergebracht, wovon 6 belegt sind. Neben den Betten ist gerade noch genug Platz, um seine Sachen abzustellen. Es hilft ein wenig, dass man seine Schuhe draußen auf dem Flur abstellen kann. Es gibt zwei Toiletten und zwei Bäder auf dem Flur.

 

Später erfahre ich, dass auch ein zweiter Mann

Baumhaus im Hotel Sonnenstrahl in Kißlegg - Platon Kiriazidis
Zelten oder in einem Baumhaus einziehen ist auch möglich im Hotel Sonnenstrahl

mit in unserem Zimmer untergebracht worden ist. Eine Art “Klassenfahrtgefühl” breitet sich in mir unweigerlich aus. Ich erinnere mich aber auch daran, dass es damals oft wenig Schlaf gegeben hat. „Ach, mal schauen“ sage ich mir und lasse mir mein Urlaubsgefühl nicht nehmen.

 

Nach meinem „einchecken“ gehe ich zu Abend essen und treffe am Buffet Brunhild Hofmann, unsere Seminarleiterin. Der Speisesaal ist voll. Überall sieht man fröhliche und ausgelassenen Menschen in leichten und farbenfrohen Gewändern und Kleidern.

 

Es wird oft englisch gesprochen und es wird mir offensichtlich, dass viele der versammelten Menschen sich gerade kennen lernen. Brunhild erzählt mir, dass sich über 130 Personen aus der ganze Welt hier in Kißlegg gerade treffen zu dem One Dance Tribe Festival.

 

Eine sehr inspirierende Athmosphäre, in der nun

Buddha Skulptur in Kißlegg - Platon Kiriazidis
tief im Allgäu entdecke ich eine lebendige spirituelle Welt

Leichtigkeit und Offenheit herrschen. Ich weiß aus Erfahrung, dass sich die Stimmung aber auch im Laufe solcher Veranstaltungen wandelt, sobald die Teilnehmer mit ihren Lebensprozessen konfrontiert werden.

Morgen früh beginnt unser Workshop mit Brunhild. Ich bin sehr gespannt, was ich dort alles erfahren werde und wie die Nacht im Mehrbettzimmer verlaufen wird.

 

 

erste Erkenntnisse aus dem Psych-K Advanced Seminar

psych-k-seminar Andreas Chu - Platon Kiriazidis

Als ich aufwache ist es in meinem Mehrbettzimmer hell. Die Nacht war trotz der vielen Menschen im Zimmer recht ruhig gewesen. Nach dem Aufwachen beschließe ich erst einmal schwimmen zu gehen, ich brauche Bewegung.

Im Thermalbad des Hotels Sonnenstrahl läuft getragene Musik und es läuft eine Therapiesitzung im Wasserbecken ab. Ein Mann hält sanft eine Frau in seinen Armen und lässt sie entlang der Wasseroberfläche schweben. Es sieht so aus, als ließe sie sich ganz fallen. Ein Gefühl „wie im Bauch der Mutter“ spüre ich spontan.

Nach ein paar ganz ruhigen Schwimmzügen im warmen Thermalwasser und einem schnellen Frühstück, geht endlich das Seminar los.

Platon Kiriazidis

Ich lerne mein Wahrnehmungssystem kennen

Die erste Überraschung sehe ich gleich am Anfang. Von den 10 Teilnehmern sind 4 männlich. Psych-K spricht also anscheinend immer mehr Männer an. Es ist von Robert M. Williams entwickelt worden und maßgeblich von Bruce Lipton in die Welt hinausgetragen worden, zwei Männern also. Es hat aber auch den Ruf schnell und effektiv zu wirken.

Als erstes lerne ich, welche Wahrnehmungssysteme bei mir ausgeprägt sind und welche nicht. Eine sehr wichtige Information für eine gute Kommunikation. Ein Beispiel dazu: Wer einen Chef hat, der gut optisch wahrnimmt und akustisch nicht so gut, kann schriftlich mit seinem Chef besser kommunizieren. Das ist viel effektiver als telefonisch z.B.

Mein Übungspartner und ich lesen uns zunächst gegenseitig verschiedene Begriffe vor. Das Wort „Tunnelblick“ z.B. spricht unser visuelles Wahrnehmungssystem an, „Stille“ dagegen eher das auditive und „Griff“ das kinästhetische.

Ich rechne damit, dass ich durch meine Berufe als Cutter/Video Editor und DJ visuell und auditiv stark bin und dass meine kinästhetische Wahrnehmung eher schwach ausgeprägt ist. Zu meiner Überraschung ist meine auditive Wahrnehmung schwächer ausgeprägt. Die kinästhetische und die visuelle sind beide „stark“.

 

Junge im Anzug - Platon Kiriazidis
ich habe kaum Erinnerungen an meine Kindheit

Ich fühle eine Blockade aus der Kindheit

Die auditive Begriffe „Schwätzer“ und „Plappermaul“ empfinde ich massiv abwerten. Sie lösen in mir einen Stresszustand aus. Das habe ich gleich gespürt als sie ausgesprochen wurden von meinem Übungspartner. Die Überprüfung meines inneren Zustands mit dem Muskeltest bestätigt es auch eindrucksvoll. Doch, woran liegt es?

Brunhild Hofmann, unsere Seminarleiterin erzählt uns, dass es unverarbeitete Stresszustände aus der Kindheit sein können, die in uns noch heute wirksam sind und sich noch genauso anfühlen. Ich spüre sofort einen körperlichen Ausschlag an der Brust und weiß sofort, woran es bei mir liegt.

Als Kind hatte ich nie das Gefühl, dass mein Vater mir zuhört und sich für mich interessiert, geschweige denn liebt. Er hat mir sein Interesse nur befehlsartig zeigen können. Vor kurzem erst in unserem gemeinsamen Urlaub in Griechenland, hat er mir gesagt: ich habe mich für dich interessiert, ich habe dir doch immer gesagt, was du machen musst!

Ich jedoch wollte von meinem Vater nicht hören, was ich machen muss und habe diesen akustischen Kanal möglichst ausgeblendet. Als Kleinstkind bin ich zuvor mit viel Aufmerksamkeit und Liebe von meinem Opa großgezogen worden, er war gefühlt für mich mein „Dad“ gewesen, von ihm hätte ich gerne Ratschläge angenommen, aber nicht von meinem Vater.

 

Platon Kiriazidis

Mangels Vertrauen und aus Angst, ich könnte weggeben werden, wenn ich nicht „funktioniere“, konnte ich damals jedoch meine Gefühle nicht Preis geben. Daraus ist dann ein kindlicher dauerhafter Stresszustand entstanden.

Entweder sagte ich gar nichts mehr oder aber es hatten sich so viele unangenehme Gefühle in mir aufgestaut, dass ich anfing viel drumherum zu reden. Stressbedingt.

Wie schön, dass ich nun die Chance habe, das in Gleichgewicht (Balance) zu bringen.

 

Die Auflösung der Blockade

Das geschieht so: Mein Übungspartner stellt erstmal die Kommunikation her mit meinem Unterbewusstsein und holt anschließend die Erlaubnis vom Überbewusstsein zum Ausbalancieren. Danach wird die passende Methode abgefragt und durchgeführt.

Anhand der richtigen Methode wird ein ausgeglichener Zustand der beiden Gehirnhälften erschaffen, der den Zustand der Blockade auflöst und neue konstruktive Gefühlszustände in diesem Bereich dauerhaft integriert. Anschließend wird wieder überprüft, ob sich die Veränderung/die Balance eingestellt hat.

Das alles passiert konzentriert und in angenehmer innerer Stimmung. Nach etwa 10 Minuten liest mein Übungspartner erneut diese Begriffe vor und ich bleibe innerlich ruhig und gelassen.

Auch wenn ich es nun schon oft erlebt habe, ist es für mich erstaunlich, auf welche effektive und angenehme Art und Weise diese Methoden mir helfen, gewünschte Veränderungen zu vollziehen.

Früher glaubte ich mal, dass persönliche Veränderungen nur schwer und mit viel Mühe überhaupt durchführbar seien. Ein weiterer Glaubenssatz, den ich inzwischen mit Leichtigkeit auflösen konnte.

 

non-verbale Kommunikation - Platon Kiriazidis
Sinnbild für Nonverbale Kommunikation                                 Foto: Alexander Krivitskiy

Wichtig für Coaches und Redner: Non-Verbale Kommunikation

Erneut zu zweit üben wir nun, wie man ruhig und gelassen bleiben kann, wenn bei einem seiner Vorträge z.B. jemand aus dem Publikum sich nicht für meine Ausführungen interessiert und es offensichtlich zeigt.

Dazu erzählt erst der eine 1 Minute lang eine Geschichte und der Zuhörende hört zunächst aufmerksam zu. Nach der Erzählung wird anhand des Muskeltests überprüft, ob beide Partner das gut können.

Der Muskeltest ergibt: Ich bin ein guter Zuhörer wie auch ein guter Redner. Es gibt aber auch Menschen, die nicht gut erzählen oder aufmerksam zuhören können. Das wird dann anschließend durch den Muskeltest festgestellt.

 

Unangenehm, wenn jemand nicht zuhört

Das ändert sich jedoch dann bei mir, als dann im zweiten Schritt mein Übungspartner mir nicht mehr aufmerksam zuhört, sondern sich bewusst wegdreht und z.B. aus dem Fenster schaut. Nun bin ich völlig verunsichert und kann mich nicht darauf konzentrieren, was ich überhaupt sagen soll.

Ich suche nach Worten. Der Muskeltest bestätigt, dass ich damit gestresst bin. In einer Coaching-Situation würde ich dann anfangen zu kämpfen und wohl „den Faden verlieren“.

Im nächsten Schritt wird erneut die Erlaubnis zum Ausbalancieren eingeholt und die passende Methode zum Ausbalancieren bei mir abgefragt und durchgeführt. Danach darf ich wieder 60 Sekunden erzählen während mein Übungspartner sich erneut wegdreht und mit den Findern tippt usw.

Nicht mehr unangenehmen, wenn jemand nicht zuhört!

Die Veränderung: Jetzt macht es mir nichts mehr innerlich aus und ich kann mich leicht darauf konzentrieren, auf das was ich sagen möchte. Schön.

Ich sehe hierin einen großen Fortschritt, denn ich kann so weiterhin in meiner Energie und Kraft bleiben, wenn jemand anders sich nicht für meine Themen interessiert. Das kommt in unser aller Leben nun mal vor. Fokussiert bleiben und An-sich-glauben hilft.

Wir lernen die Überzeugungspunkte des Körpers kennen

Nachmittags teste ich die non-verbale Übung aus Neugierde nochmals mit einem anderen Kursteilnehmer als zuvor – tatsächlich, ich bleibe gelassen. Wenn es meinem Gegenüber nicht interessiert fühle ich mich frei zu agieren, wie es mir beliebt.

Dann lernen wir noch die sogenannten Überzeugungspunkte in unserem Körper kennen. Das sind Orte auf unserem Körper, auf denen wir bestimmte Gefühle gut spüren können, Energiebahnen.

Mit Hilfe der Überzeugungspunkten werden wir dann noch komplexere Balancen durchführen lernen, mit denen wir z.B. positive Veränderung auch innerhalb von Partnerschaften anstoßen können.

Trotz der Intensität fühle ich mich nach wie vor wie im Urlaub und freue mich auf die kommenden Tage!

My soul dances

Sonnenaufgang Sunrise Skopelos - Platon Kiriazidis

 

The sunrise on Skopelos is a dream today. Luckily, my father’s gymnastics got me up so early.  Otherwise I would have missed this wonderful view from the balcony of our Denise Hotel. An unforgettable moment.

On the way to a special rock

After that it remains cloudy and so we decide to leave for Agios Ioannis after breakfast. Agios Ioannis lies on the northeastern tip of Skopelos. Some nice scenes for the movie Mama Mia were shot there. Here are some of the scenes:

 

This time we choose the route through ´s inland of Skopelos. A narrow but beautiful route full of green pine forests and great views. About 50 minutes after departure we reach this bare rock with the chapel Agios Ioannis on the summit.

Agios Ioannis Skopelos - Platon Kiriazidis
Agios Ioannis – easily recognizable from a distance

 

Agios Ioannis Skopelos - Platon Kiriazidis

 

t is still early and apart from my father and me there are hardly any other tourists there. My father is always in a good mood today. I was wondering if he could climb the many steps. Totally free. He’s in great shape, raving and dancing.

 

Tanzen Agios Ioannis - Platon Kiriazidis
It’s nice to see my father so giddy

 

Selfie Agios Ioannis - Platon Kiriazidis
such a rock is a great movie set, I think

 

The view of the island of Alonissos and the sea from the top is magnificent. But I like the rough area around the rock just as much and I can’t get enough of taking pictures.

Mama Mia Agios Ioannis - Platon Kiriazidis
the view from the rock above to the coast
Kapelle auf Agios Ioannis - Platon Kiriazidis
in the chapel it is quite narrow – for a Mama Mia film team…

Mama Mia Agios Ioannis - Platon Kiriazidis

Agios Ioannis Skopelos - Platon Kiriazidis

 

When we want to descend again later the tourist flow starts slowly. Lots of rental cars and tourist boats are now slowly taking aim at the place. Time for us to go to Kastani Beach. There we want to swim and rest.

Touristenboote am Mama Mia Agios Ioannis - Platon Kiriazidis
next to Agios Ioannis there is also the beach, where boats bring the tourists ashore
Steinstufen des Agios Ioannis Skopelos - PlatonKiriazidis
steep but magnificent descent

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steinstufen des Agios Ioannis Skopelos - Platon Kiriazidis
Farewell to an impressive environment

 

Next highlight: Kastani Beach

But my 80 year old companion has become tired and falls asleep on the way. When he wakes up we have already arrived at Kastani beach. I am immediately ready to jump into the beautiful blue and clean water.

also here was shot and danced for Mama Mia

 

My father wants to wait for the sun and as if she had listened to him, she joins us shortly afterwards, as well as a light swell. We enjoy this bath to the fullest. The water feels great on the skin and head.

Kastani Beach Bar - Platon Kiriazidis
stilvolle Bar mit dezenter Beschallung in Kastani

The Beach Bar there is also beautifully laid out. Sunbeds and umbrella cost 7 € (as with almost every beach bar on Skopelos). Directly behind the Kastani Beach Bar the tree-rich green mountains of Skopelos rise up again. The sight is beguiling.

Only in the late afternoon do we have to go back to Skopelos town.

I am really enthusiastic about how much my father participates in the whole “program” at the age of 80. Even if he gets grouchy in between times out of tiredness and goal-driven on me, I experience him increasingly happy or at least balanced.

Selfie Kastani Beach Skopelos - Platon Kiriazidis

More infos about Jan and Lutz

Arrived at the hotel I ask Maria, our hotel manager, for Jan from Munich. She’s touched when she answers me. She was a close friend of Jan’s. She felt him to be a person who hardly spoke but had an enormous effect through his eyes and body language.

Maria and me Hotel Denise Skopelos - Platon Kiriazidis
Mary is a warm and radiant hostess

Maria erzählt mir, dass Jan und Lutz, den Lebensstil von Skopelos von Mitte der 70er Jahren bis Anfang der 2000er maßgeblich geprägt haben. Ein freier und intellektueller, lebensbejahender Lebensstil. Wie schade, dass ich nirgends Bilder von ihnen auftreiben kann, denke ich mir.

In the Emporium near Rita

Emporium Shop Skopelos - Platon Kiriazidis
Rita führt aktuell die Räume der Läden von Jan und Lutz

Later I visit Rita in your shop, Emporium, at the harbour of Skopelos town. She, too, has not forgotten the island’s past.

She adds that Jan was the more emotional person, Lutz was a good-looking artist. You two have attracted many more people to Skopelos. The island really flourished then.

But we also talk to Rita about other topics. She is also interested in the deeper meaning of my journey and can understand the meaning behind each of my words.

Emporium Shop Skopelos - Platon Kiriazidis
Café bar and clothing store at the same time, that suits Rita well

 

Emporium Shop Skopelos - Platon Kiriazidis

 

She agrees with me that living what our vocation or passion is gives us a completely different quality of life.

She believes that most diseases in us are caused by the fact that we do not do this and that we gradually develop blockages that eventually lead to a pathological state. She seems so calm and conscious to me when she tells me that. She looks me in the eyes and feels how much I can feel what she says.

 

Nacht Night auf Skopelos - Platon Kiriazidis

Another beautiful day on Skopelos is replaced by the night. I feel an increasing attraction of this island to my soul. Nature, the colours as well as the people have to a large extent this radiation on me, after which I yearn. Our days on this green-blue paradise and in Greece are coming to an end. That makes me a little sad. But maybe it’s just a short goodbye.

All text translated from german with DeepL 

 

 

Stafylos, Mama Mia! and a surprising search – my experiences on Skopelos today

Der Morgen auf Skopelos City - Platon Kiriazidis

Early-morning exercise

 

The day on Skopelos starts early. Already at 5:30 I hear my father snorting on his bed next to me. He’s doing his morning exercise. Lying on his back, he pretends to be a cyclist.

After this and other exercises I am now awake too. However, I prefer to do my Qi Gong exercises on the balcony. It’s going to be a beautiful day.

 

Mein Vater verwandelt sich komplett beim Schwimmen im Meer. Hier ist in seinem Element, kann loslassen und genießen, wirkt sehr selbstsicher auf mich. Auch ich fühle mich hier frei und unbeschwert beim Schwimmen, kann nicht genug kriegen. Also klar ein Kraftort, der auch noch im Juni und August (wie ich erfahren habe) kaum besucht wird.
short rest after early morning exercise

 

After breakfast we get ready for Stafilos Beach. Maria and Spyros, the operators of our hotel Denise recommended us Stafilos Beach and Limnomari Beach. We wanted to have sheltered bays for swimming, which have hardly any swell.

When preparing for swimming at ´s I notice how nervous my father is. He keeps looking for his three things and forgetting something. He’s looking for order, I can tell you that. That’s what he needs.

That bothers me a little, because he keeps trying to leave me in charge of his three things.

I don’t like it. So I prefer to set limits and make my way to the car quickly. He’ll be fine on his own, I guess. I want to enjoy Skopelos completely and I am not bothered with such trivialities.

I take advantage of the waiting time and post a picture on facebook that I vacation on Skopelos.

Stafylos Beach

 

The drive to Stafylos is short. What we find there inspires us completely. The beach itself and the coastline around Stafylos are beautiful. The water is clear and almost without waves, simply paradisiacal. Here are some impressions of Stafylos.

 

Stafylos Beach Paralia - Platon Kiriazidis

Stafylos Beach Paralia - Platon Kiriazidis

Stafylos Beach Paralia - Platon Kiriazidis

Stafylos Beach Paralia - Platon Kiriazidis

 

My father turns completely when he swims in the sea. Here is in his element, can let go and enjoy, seems very self-confident to me.

I too feel free and carefree when swimming here, can’t get enough. So clearly a place of strength, which is hardly visited in June and August (as I have learned).

 

Selfie Stafylos Beach Paralia - Platon Kiriazidis
all around happy on Stafylos

 

In the footsteps of Mama Mia!

After this fantastic bath in the sea we continue to Agnondas. From there a small stony dirt road goes up to a location of the film Mama Mia!

Three pine trees stand on a rock, directly in front of the sea. Up to 300m before the rock you can drive by car, the rest of the way you walk. But it’s worth it. There, too, it is a wonderful experience of nature. Swimming and snorkelling are also possible.

Cape Amarandos Three Trees Mama Mia - Platon Kiriazidis
Mama Mia! Is it idyllic here…

 

Cape Amarandos Three Trees Mama Mia - Platon Kiriazidis

You can stare at the water for hours, read a book and enjoy the waves and the lightness of being.

 

Limnonari Beach

 

In the afternoon we drive to Limnonari Beach. The drive here is wonderfully green and full of great views.

 

Limnonari Beach Skopelos - Platon Kiriazidis
Arrival at Limnonari Beach

 

Limnonari itself offers almost waveless water and a beautiful view, but we are both not enthusiastic about the fact that large flat brown-green stone crevices make the entrance into the water slippery and dangerous. But the water is wonderful and there are two beautiful caves at the edge to explore. But I prefer Stafylos.

 

Limnonari Beach Skopelos - Platon Kiriazidis
the green-brown stone slabs are slippery

Limnonari Beach Paralia Skopelos - Platon Kiriazidis

 

Today there is also a strong wind which has let our glider and my hat fly away several times. Fortunately, local people helped us to collect the things again. But after less than two hours we want to return to Skopelos town.

Here is our route on Skopelos today:

Skopelos Tour - Platon Kiriazidis
the stops: Skopelos City – Stafylos – Amarandos – Limnonari – Skopelos City, Source: Google Maps

 

 

Searching for Jan´s shop in Skopelos town

 

Strassen Skopelos Stadt - Platon Kiriazidis
Skopelos old City Street, in front of Rita ´s Store

Then an editor I know on facebook comments on my post. He writes me that his uncle lived there for a long time on Skopelos and Ivan Rebrov. I’m supposed to ask for a Jan from Munich in Skopelo’s harbour. Interesting story, I imagine.

But I don’t even have to walk to the harbour. Ilias, the husband of our hotel manager Maria, already knew Jan, tells me that he had a clothes shop at the harbour and that it had been dead for a long time. I plan to learn more about it at the harbour.

In the evening we go for dinner in the Taverne Aktaion. I can recommend this tavern. The food is good, authentic, the staff strives to be hospitable and the prices are in order. Also here the owner knows Jan from Munich. He had a famous and chic clothing store. Right next door Lutz, who was a photographer, had a photo gallery.

 

Rita von Idea Emporium Shop - Platon Kiriazidis
Rita is a relaxed person

He’ll show me where the store is. That’s where I’m meeting Rita. She took over Jan and Lutz’s shop and merged it into one. One half as a café/bar and the other as a clothing and jewellery shop. She knew Jan and Lutz personally and shows me where Jan also had his house.

I would like to come back tomorrow evening in Rita´s shop and learn more about the two very famous personalities from the island’s past.

Skopelos Stadt City - Platon Kiriazidis
the idyllic alleys invite me to discover

 

It’s a beautiful night on Skopelos. I think back to today and think back to the moments when time seemed to stand still. A day full of quiet and beautiful moments immersed in the colours of the pine trees and the sea. Skopelos is a place of strength for me.

All text translated fom german with DeepL

 

Nacht in Skopelos Stadt Night - Platon Kiriazidis